Donnerstag, 21. Februar 2013

Wolle aus dem Nichts

Diese Wolle habe ich nicht nur selbst gesponnen, sondern vorher auch die Fasern selbst zusammen kardiert.

Somit ist sie quasi aus dem Nichts entstanden. Für mich war schon die eigene Kreation eines Faserbündels aus verschiedenen Einzelfasern eine ganz neue Erfahrung, die ich bei Margits Workshop machen durfte. Damit eröffnen sich einem völlig neue Perspektiven und man beginnt über die Anschaffung neuer Werkzeuge (hier: Kardiermaschine) nachzugrübeln ;-)
Margit hat ein paar Fotos vom Workshop, schaut mal hier.
Ich hatte verschiedene blaue und gelbe Fasern (leider weiß ich nicht mehr, von welchem Tier), Schappeseide und noch gelbe Schafslocken zusammenkardiert. Die Locken sind leider nicht mehr zu erkennen, aber die Schappeseide gibt der Wolle eine schöne Struktur.
Das Garn selbst ist auch eine kleine Besonderheit. Es ist ein sog. Cable-Garn. Um es herzustellen, spinnt man zunächst 2 Singles ganz normal in S-Richtung. Diese beiden Singles verzwirnt man danach seeeehr fest in Z-Richtung miteinander und zum Schluß verzwirnt man das Garn dann nocheinmal in S-Richtung mit sich selbst. Ist gar nicht so schwierig, macht sehr viel Spaß und das Ergebnis sieht doch richtig schön aus :-)

Notiz an mich selbst:
Für den letzten Arbeitsschritt kann man das Garn vorher gut mit der Wickeltechnik fürs Andenzwirnen vorbereiten. Außerdem sollte man den Jumboflyer nehmen, da das Garn relativ dick und die normale Einzugsöffnung recht klein ist.

Kommentare:

  1. Deine Wolle ist wunderschön. Finde ich ganz toll wenn mal sowas machen kann.
    Hast du schon eine Vorstellung was du daraus machst?
    Pulli, Schal, oder?
    Bin mal gespannt auf das fertige Werk.
    LG Inge

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  2. Ich versteh von allem nur Bahnhof, aber die Machart der Wolle gefällt mir total gut. Sieht verstrickt bestimmt auch ganz toll aus - möcht ich sehen!

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Dankeschön :-)
Nette Grüße von den Farbtrullas