Samstag, 27. April 2013

Eine kleine Kostbarkeit

... fand ich vor einigen Tagen in meinem Briefkasten vor:

Das ist ein handgefärbtes Seidenhankie, das mir eine liebe Unbekannte aus den USA geschenkt und mir damit einen Wunsch nach Spinnfutter erfüllt hat. Außerdem hat sie noch eine schöne Teeauswahl dazu gelegt.
Ich bin noch immer ganz sprachlos, etwas so schönes hab ich noch nie in den Händen gehalten, gewschweige den gesponnen.
Eigentlich finde ich es fast zu schade, es zu verspinnen :-)

Wer sehen möchte, wie man diese Schönigkeit verspinnt, schaut mal hier. Wie gut, dass ich mich unlängst mit dem Thema "racing stripe" beschäftigt habe...

Außerdem habe ich gesehen, dass man die Seidenfasern anscheinend auch unversponnen verstricken kann. Keine Ahnung, ob das wirklich ratsam ist und ob das Garn unversponnen stabil genug ist - interessant sieht es auf jeden Fall aus.

Seidehankies entstehen durch teilweises entbasten der Kokons. Anschliessend werden diese von Hand auf einen Ramen gespannt, der in etwa die Größe eines Taschentuches hat, daher auch der Name.

Sie eignen sich nicht nur zum Spinnen, sondern auch zum Einfilzen, Herstellung von Seidenpapier, oder zur kreativen Oberflächengestltung, wie z.B. Embellishment.
[Quelle: dibadu]

Kommentare:

  1. Boahhh, wieder was gelernt!

    Lernen macht Spaß.

    Lieben Gruß von Annelotte

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  2. Was für ein tolles Präsent. Die Farben sind wunderschön harmonisch. Ich bin sehr gespannt, was du vom Spinnen der Hankies berichten wirst. Oder wolltest du sie direkt verstricken? Das sieht auch spannend aus, in den Videos...
    LG
    Margit

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Dankeschön :-)
Nette Grüße von den Farbtrullas