Freitag, 10. Mai 2013

Von der Faser zum Garn

Kürzlich sind mir diese schönen handgesponnenen Merinofasern über den Weg gelaufen.

Zuerst habe ich den Strang längst in zwei Hälften geteilt und eine dieser beiden Hälften nochmals längst halbiert.

Dann habe ich die beiden viertel nacheinander auf eine Spule und die andere Hälfte auf eine weitere Spule versponnen. Damit wollte ich den Farbverlauf so gut wie möglich erhalten. Diese beiden Spulen wurden dann miteiander verzwirnt.

So sah die ganze Sache während des Spinnens aus.

Das ist das fertig gesponnene Garn noch ungewaschen.

Und dies ist das Endprodukt. Durch das Waschen ist das Garn nochmal schön fluffig geworden.

Weil ich schon weiß, was ich daraus stricken werde (nämlich dieses Tuch) habe ich es gleich zum Knäul aufgewickelt und die Maschen angeschlagen.
Nun sitze ich an 330 Maschen pro Reihe... ächz, das wird jetzt nicht so schnell gehen, wie das spinnen - aber der Weg ist ja das Ziel :-)

Kommentare:

  1. Liebe Marion,
    was du dir eine Arbeit machst, einfach bewundernswert. Die Farben sind wunderschön und eignen ich auch gut für dieses Tuch. Machst du das auch in diesem Durchbrochenen Muster? Dann wird es auch sehr elegant.
    Liebe Grüße Inge

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  2. wunderschön marion, viel spaß beim stricken
    grüßle jutta

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  3. Liebe Marion,
    das hast Du toll beschrieben und fotografiert. Dass die Wolle am Schluss auch noch gewaschen werden muss, das wusste ich noch gar nicht. Das ist wirklich eine Heidenarbeit vom Tierhaar bis zum Pullover!
    Viele liebe Grüße vom
    Buntfex

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Dankeschön :-)
Nette Grüße von den Farbtrullas