Freitag, 2. August 2013

Spiralgarn

... wollte ich schon lange mal ausprobieren und kann ich jetzt auch :-)

Zuerst spinnt man ein Garn, das genau an den Stellen, an denen man das haben möchte (!) dick bzw. dünn wird. Als ich mit dem Handspinnen anfing, habe ich eigentlich nur solches Garn produziert, schwangere Regenwürmer halt. Mit zunehmender Erfahrung wurde mein Garn immer dünner. Somit mußte ich das dick spinnen quasi erstmal wieder erlernen. Das war damals eines der Ziele in Margits Kurs :-)
Bei diesem Garn hier ging es noch einen Schritt weiter, nämlich dick und dünn abwechselnd und kontrolliert zu spinnen.
Geht auch und ist gar nicht so schwierig, wie ich dachte :-)
Man könnte das Garn auch so lassen, damit hätte man ein schönes Flammengarn. Um die Haltbarkeit etwas zu verbessern, habe ich es ein wenig angefilzt.
Ich habe aber noch einen ganz dünnen Faden gesponnen (das fällt mir immer noch recht leicht *grins) und das Flammengarn darum gewickelt/gezwirnt.
Damit hat man schon das Spiralgarn. Ist gar kein Hexenwerk.
Beim nächsten Mal werde ich aber für den Kern ein industrielles Garn nehmen, denn das reißt nicht so leicht beim verzwirnen.

Kommentare:

  1. Häh? Ich versteh nur Bahnhof und sehe gar keinen Unterschied zum dem Racing Stripe.... ???
    Ich find's toll, was Du spinntechnisch schon drauf hast!

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  2. Spinnen wir nicht alle ein bisschen, dick und dünn und kontrolliert?

    Lieben Gruß von Annelotte

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Dankeschön :-)
Nette Grüße von den Farbtrullas