Freitag, 13. September 2013

Zur Hölle mit dem Buchpreis

... meint Richard Kämmerlings von der Welt. Zur jüngst veröffentlichten Shortlist schreibt er:

Es gibt einen Typus von Kritik, dem Erfolg beim Publikum grundsätzlich verdächtig ist. In der Literatur ging die Kritik lange Jahre im Gleichschritt mit ihrem Gegenstand – solange ein Peter Handke noch Bestsellerautor war, musste man den Leser nicht maßregeln. Das änderte sich in den Neunzigern, als eine neue, junge Autorengeneration literarischen Anspruch und Verkaufserfolg verband. Das Leserbashing kam in Mode.
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Wie schön, dass sowas mal klar ausgesprochen wird. Wenn ich daran denke, wie ich mich letztes Jahr durch das erste Drittel von "Indigo" (Clemens J. Setz) geqält und es dann "abgeschossen" habe, gruselt es mich noch nachträglich. Aber vielleicht bin ich ja nur zu kleingeistig. Ich fand die Geschichte düster, schwer zu lesen und vollkommen abwegig - auch wenn sie allerorten gelobt und gepriesen wurde.
Ich vermisse so etwas wie "Gruber geht" oder "Adams Erbe".
Hat von Euch schon jemand etwas aus den diesjährigen Auswahllisten gelesen?

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Dankeschön :-)
Nette Grüße von den Farbtrullas