Dienstag, 8. Oktober 2013

Naturwolle

Leider leider habe ich vergessen, das Vlies vor dem Spinnen zu fotografieren. Es stammt von einem süddeutschen Merinoschaf und war handgefärbt mit Blauholz, Brennessel, Krapp und Henna. Die Wolle war zwar gereinigt, aber beim spinnen fühlte sie sich noch ganz fettig an.



Ich habe die Fasern im langen Auszug versponnen, wordurch sie sich quasi „um sich selbst“ wickeln und mehr Volumen bekommen. Die Wolle wird dadurch luftiger und leichter. Durch die eingeschlossene Luft ist sie auch wärmender. Das fertige Garn ist ein Streichgarn. Es ist naturgemäß rauer als ein Kammgarn, da die Enden der kurzen Fasern (die auch in dem Vlies vorhanden waren) eher herausstehen und somit viele Fasern abstehen.
Das Garn sieht ein bißchen rustikal aus - ich finde, dass es eine schöne Naturwolle geworden ist.

Kommentare:

  1. Schöne sanfte Farbübergänge, das mag ich.
    Leider habe ich es dieses Jahr nicht zum Spinntreffen geschafft, das gemeinsame Spinnen und den Austausch vermisse ich sehr.
    LG Birgit

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  2. Tolle Wolle!!!!!!!!
    Bin übrigens grad das letzte Tauschgarn von dir am Verstricken - wird eine Weste (oder falls die Wolle reicht sogar eine Jacke) - und es fühlt sich mal wieder samtweich an - ganz toll!!!

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Dankeschön :-)
Nette Grüße von den Farbtrullas