Donnerstag, 20. Februar 2014

Mützenstrickkrankheit

 Auf dem Weihnachtsmarkt hatte ich die rote Mütze mit der weißen Bommel als gehäkeltes Werk im Angebot. Da kam eine Frau, die aber lieber eine Strickmütze haben wollte. Okay, ich hab mich breitschlagen lassen, eine Freundin angerufen und mir erklären lassen, wie man diese Mützen überhaupt (rund) strickt - ich hatte keine Ahnung.

Also, es war mühsam, ging mir gar nicht gut von der Hand. Zum Glück hatte ich noch die gleiche rote Wolle parat, so dass ich dann nur noch den Bommel vom Gehäkelten aufs Gestrickte umsetzen musste. Es hat halt alles etwas lange gedauert, aber die Frau sagte, es eile ihr nicht. Ich hab sie dann angerufen (AB) und später hab ich dann befürchtet, dass ich ihr meine Nummer wohl nicht mitgeteilt hatte, denn sie hat sich nicht gemeldet. Also, nochmal (den AB) angerufen, meine Tel.-Nummer durgegeben - wieder nichts. Bis heute. Ich finde, sie hätte wenigstens den Anstand haben sollen, mir abzusagen.
Danach hab ich dann die Mützenstrickkrankheit bekommen und alles, was an dicker Wolle in Reichweite war, zu Mützen verstrickt. Meine prachtvollsten Glanzstücke (siehe unten) hab ich dann meinem Mann geschenkt :-)


1 Kommentar:

  1. Dumme Ziege!! Das ging mir grad spontan durch den Kopf.....ich meine natürlich deine Kundin. Über sowas kann ich nur den Kopf schütteln. ..ABER, um das ganze mal positiv zu sehen, du kannst nun perfekt deine Mützen stricken und niemand in deiner Familie hat je wieder kalte Ohren:)) Ich bin da ja völlig talentfrei....leider. Dafür kann ich Perlen machen.:-)Auf dem Album sind sie mit dem transparenten Perlenpen gemacht...
    lieben Dank für deinen Kommentar und weiterhin viel Freude beim stricken.

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Dankeschön :-)
Nette Grüße von den Farbtrullas